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Influenza - Die aktuelle Situation im Landkreis Stendal

In diesem Jahr wurden dem Gesundheitsamt Stendal bis zum 09.02.2017 insgesamt 97 laborbestätigte Influenza-Erkrankungen gemeldet. Drei Patienten wurden wegen auftretender Komplikationen stationär im Krankenhaus behandelt.

Im Vergleich zum Jahr 2016 sind damit  in den ersten 6 Wochen dieses Jahres 48% mehr Erkrankungen nachgewiesen.

Wie  kann ich mich vor einer Grippeinfektion schützen?

  • Waschen Sie sich gründlich die Hände mit Wasser und Seife! Trocknen Sie die Hände nach dem Waschen sorgfältig mit einem sauberen Tuch ab. Besonders dann, wenn Sie Kontakt zu Erkrankten hatten oder mit Gegenständen die Erkrankte berührt haben.
  • Berühren Sie so wenig wie möglich mit Ihren Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase.
  • Meiden Sie bei Grippewellen möglichst Händeschütteln und halten Sie Abstand zu niesenden oder hustenden Personen.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit engen Kontakt zu Erkrankten, auch im häuslichen Umfeld.
  • Der beste Schutz gegen Grippe ist eine Impfung. Sie sollte jährlich verabreicht werden, am besten in den Monaten Oktober und November. Jedes Jahr wird die Zusammensetzung des Impfstoffs überprüft und gegebenenfalls angepasst, um gezielt vor den Virus-Varianten zu schützen, die voraussichtlich im Umlauf sein werden.

Die Experten des Robert-Koch-Institutes raten auch in den letzten Wintermonaten sich noch impfen zu lassen, denn die Grippesaison geht meistens bis April. Die Impfung nutze vor allem chronisch Kranken und über 60-Jährigen sowie Menschen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko wie Verkäufern, Lehrern, Polizisten, Pflegern und Angehörigen der medizinischen Berufe.

Eine Grippe-Impfung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) für Menschen, die besonders gefährdet sind, schwer zu erkranken. Dazu gehören:

Menschen, die 60 Jahre und älter sind

Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel; bei chronischen Grunderkrankungen schon ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden, wie zum Beispiel chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislauferkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Krankheiten wie Multiple Sklerose, angeborene oder später erworbene Störungen des Immunsystems, HIV-Infektion

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen

Personen mit stark erhöhtem Risiko sich und andere anzustecken, zum Beispiel medizinisches Personal oder Personal in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr  

Was muss ich bei einer Erkrankung beachten?

Um eine Weiterverbreitung zu vermeiden, sollten Sie den Kontakt zu anderen Menschen möglichst einschränken, besonders zu Säuglingen, Kleinkindern und Schwangeren sowie Senioren und Menschen mit geschwächter Immunabwehr oder mit Grunderkrankungen.

Bleiben Sie in der akuten Krankheitsphase zu Hause und halten Sie Bettruhe ein.

Sorgen Sie für eine regelmäßige Durchlüftung des Zimmers bzw. Aufenthaltsraumes.

Meist werden bei einer Grippe nur die Beschwerden behandelt. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin wenn starke Krankheitszeichen auftreten oder sich erneut verschlimmern. Im Einzelfall und nach ärztlicher Verordnung können auch spezielle Medikamente gegen Grippe zum Einsatz kommen. Insbesondere wenn bei Menschen mit besonderer Gesundheitsgefährdung ein schwerer Verlauf droht. Diese Mittel sollten aber möglichst innerhalb von 48 Stunden nach Erkrankungsbeginn eingenommen werden.

Antibiotika sind wirkungslos bei Krankheiten, die durch Viren ausgelöst werden. Sie kommen gegebenenfalls zum Einsatz wenn zusätzlich bakteriell verursachte Komplikationen auftreten.

Waschen Sie sich häufig die Hände mit Wasser und Seife und meiden Sie möglichst Händeschütteln.

Niesen und husten Sie nicht Ihre Mitmenschen an. Wenden Sie sich ab und husten oder niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in die Ellenbeuge. Wenn Sie beim Niesen oder Husten doch die Hand vor dem Gesicht hatten waschen Sie sich möglichst direkt danach die Hände. Gleiches gilt auch nach der Benutzung von Einmaltaschentüchern.

Berühren Sie so wenig wie möglich mit Ihren Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase.
Die Einhaltung dieser Hygienemaßnahmen kann einen bedeutenden Beitrag zur Eindämmung von Infektionskrankheiten leisten.

Bitte schützen Sie sich und Andere und kommen Sie gesund durch die kalte Jahreszeit.

09.02.2017

© Edgar Kraul E-Mail

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